Bilder über mein Leben in Wohlen

Vertraute Orte lösen im Menschen etwas aus: Erinnerungen, Heimatgefühle, Zugehörigkeit. Ich bin in Wohlen aufgewachsen und habe bis auf wenige Jahre mein ganzes Leben hier verbracht. Mit den folgenden Bildern möchte ich erzählen, was mich mit dieser Gemeinde verbindet.

Schule Bünzmatt

Die Schule vermittelt nicht nur Wissen, sondern legt auch das Fundament für unsere soziale, persönliche und berufliche Entwicklung. Im Bünzmatt durfte ich eine behütete Schulzeit verbringen. Engagierte Lehrkräfte, eine moderne Infrastruktur und ein positives, wertschätzendes Lernumfeld sind zentral. Ich schätze es sehr, dass mein 10-jähriger Sohn hier in Wohlen zur Schule geht. 

Natur vor der Tür

Auch das ist Wohlen. In wenigen Gehminuten ist man mitten in der Natur. Unser Stadtpark ist der Wald. Gepflegte Waldwege, idyllische Grillplätze, das Steffetsmösli, das Cholmoos, das Torfmoos, der Erdmannli- und der Bettlerstein - es ist alles hier. Ich geniesse die Spaziergänge mit meinem Hund und die Biketouren mit meiner Familie. 

Im Sternen trifft sich Wohlen 

Die Gemeinschaft ist das Herzstück der Dorfkultur. Sie ist erlebbar beim Besuch des Sternen oder an der 1. August-Feier. Ich wünsche mir, dass unsere Gemeinde nicht nur verwaltet, sondern durch freiwillige Verantwortung und gemeinschaftliche Projekte auch aktiv mitgestaltet wird. Wohlen muss mehr Treffpunkte schaffen, um den Austausch zu pflegen. Damit Wohlen als moderne Stadt seinen Dorfcharakter behält.

Schüwo Park: ein Freizeitangebot unter vielen

Wohlen bietet für jung und alt eine Unmenge an Freitzeitaktivitäten. Fussball und Tennis wird in der Niedermatte gespielt, zum Baden oder Schlittschuhlaufen geht es in den Schüwo Park, in den Hofmatten treffen sich die Hallensportler. Dieses breite Freizeitangebot ist für eine Familie sehr attraktiv und macht unsere Gemeinde über ihre Grenzen hinweg so beliebt.  


Debatte statt Glücksspiel im Casino

Während 12 Jahren war ich im Einwohnerrat vertreten, davon 10 Jahre als Fraktionspräsident. In dieser Zeit erfuhr ich, wie herausfordernd die finanzielle Lage unserer Gemeinde ist. Umso wichtiger ist es, das Wünschbare vom wirklich Notwendigen zu trennen. Damit das Spiel um das Geld nicht im Kater endet.

bbz Freiamt als Start zum Betriebsökonomen

Im heutigen bbz Freiamt habe ich das KV gemacht und kurze Zeit später an der Fachhochschule den Betriebsökonom abgeschlossen. Die berufliche Ausbildung bildet ein ideales Fundament an praktischer Erfahrung, die mit theoretischem Wissen in einer Weiterbildung ergänzt werden kann. Vor vier Jahren schloss ich einen Master in Corporate Finance ab.    

Das Pfadiheim kommt neu

Von Kindesbeinen an bin ich in der Pfadi. Die Jugendorganisationen leisten einen wichtigen Beitrag für die Gemeinde. Kinder und Jugendliche verbringen gemeinsam ihre Freizeit und lernen früh, Verantwortung zu übernehmen. Ich darf das Projekt für ein neues Pfadiheim  leiten. An der Stelle des jetzigen Pfadisli- und Bienliheims entsteht bei der Bleichi ein Neubau, der auch als Lagerhaus für Auswärtige genutzt werden kann. 

Bleichi Wohlen

Wohlen lebt. Sei es die Sommerbar beim Rudolf Isler-Areal, das Hive Air am Fulenbach oder die verschiedenen Kulturveranstaltungen in der Bleichi, im Sternensaal oder im Kantiforum. Es ist immer etwas los. In der Bleichi habe ich so manche Samstagnächte bei lauter Musik verbracht. Umso mehr hat es mich gefreut, dass durch den Verein für Kultur dieser Ort wiederbelebt wird.

Arbeitsort und Wirkstätte

Mein Grossvater Emil hat 1937 an der Bullenbergkreuzung ein kleines Wohnhaus mit Auto-Werkstatt gebaut. Der Mut hat sich ausbezahlt. Der Betrieb wuchs und konnte fortlaufend erweitert und modernisiert werden. In der Geschäftsleitung bin ich verantwortlich für die Finanzen und strategische Projekte. Daneben arbeite als Leiter Finanzen und HR für ein kleines Startup in der Medizinalbranche.